auf den Himmelsstraßen und den Flughäfen: Sie kontrollieren und überwachen die Flugzeuge bei Start und Landung sowie in der Luft und sorgen dafür, dass sie auf den festgelegten Routen in der richtigen Höhe fliegen und die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände einhalten.
Lotsen und Technik – zwei starke Partner
Dabei helfen den Lotsen moderne Flugsicherungssysteme, die nicht nur die Position eines Flugzeuges bestimmen, sondern auch genaue Angaben zu Höhe, Geschwindigkeit und Luftfahrzeugdaten liefern. Diese Technik wird von den hoch spezialisierten Ingenieuren der DFS ständig verbessert und weiterentwickelt.
Die Arbeit der Towerlotsen
Die Kanzel des Towers hoch über dem Erdboden ist der Arbeitsplatz des Towerlotsen, der auch Platzlotse genannt wird. Sowie die Reisenden in der Kabine in ihren Sitzen Platz genommen haben und das Flugzeug startbereit ist, untersteht die Maschine der Kontrolle des Towerlotsen. Dieser versieht den Platzkontrolldienst, teilt dem Piloten das Abflugverfahren mit, weist ihm seine Startposition zu und erteilt die Startfreigabe. Er hat dabei direkten Sichtkontakt zum startenden Flugzeug. Den Anweisungen des Fluglotsen im Tower müssen die Piloten unbedingt Folge zu leisten.
Gleichzeitig sorgt er dafür, dass während des Startvorgangs kein Flugzeug landet und die Piste blockiert. Damit auf der Piste und auf den Rollbahnen durch den ständigen Wechsel startender und landender Flugzeuge der Verkehr nicht ins Stocken gerät, steht der Towerlotse in ständigem Kontakt mit den Piloten sowie mit den An- und Abfluglotsen. Auch hierfür steht ihm modernste Technik zur Verfügung, die höchste Präzision in der Koordinierung dieser Abläufe gewährleistet.
Während das Flugzeug abhebt, gibt der Towerlotse die genaue Startzeit in den Computer ein. Kurz darauf erscheint die Maschine auf dem Radarschirm des Lotsen der An- und Abflugkontrolle, der sich in der Radarkontrollzentrale (Center) abseits des Flughafens befindet und die weitere Überwachung des Fluges übernimmt. Der Towerlotse leitet indessen das nächste Flugzeug zur Landung auf die Piste herunter und führt es über den Rollweg zum Vorfeld.
Die genaue Arbeitszeit des Lotsen ist unter anderem abhängig von dem Luftverkehrs- aufkommen, das er bearbeitet. Beispielsweise arbeitet ein Frankfurter Towerlotse maximal 2 Stunden am Stück, ein Lotse im Tower Erfurt bis 4,5 Stunden. Nach jedem Arbeitseinsatz muss der Lotse mindestens 30 Minuten Pause machen, bevor er sich wieder an einen Arbeitsplatz setzt. Zum Entspannen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Eine kurze Auszeit in einem Ruheraum, Work-Out beim Sport oder ein Kaffee oder Snack in der Cafeteria.
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Die Arbeit der Towerlotsen
Lotsen im Center, Instrumentenflugregeln und Sichtflugregeln
Die Flugsicherungstechnik, Primär- und Sekundärradar
Die Fluginformationsdienste (FIS)
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