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Treffpunkt Flugangst :: Flugsicherung
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Die Lotsen im Center – An- und Abflug und Strecke
Der Luftraum über Deutschland ist in Fluginformationsgebiete (Flight Information Regions, FIR) aufgeteilt. Diese Gebiete sind den Radarkontrollzentralen (Centern) zugeordnet und innerhalb der Center wieder in Sektoren unterteilt, ähnlich einem Puzzle, das aus vielen Einzelteilen besteht. Das Center ist Arbeitsort für die Lotsen der An- und Abflugkontrolle, auch Approach genannt, sowie für die Lotsen der Streckenkontrolle. Ein Sektor wird stets von zwei Lotsen kontrolliert: dem Radarlotsen und dem Koordinationslotsen. Während der Radarlotse über Funk dem Piloten entsprechende Anweisungen gibt, übernimmt sein Kollege oder die Kollegin sämtliche Koordinationsaufgaben zu den Nachbarsektoren.
Unmittelbar nach dem Start übernehmen die Approach-Lotsen das Flugzeug vom Towerlotsen und führen es nach einem festgelegten Verfahren auf eine der zahlreichen Luftstraßen. Dabei achten sie darauf, dass die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Diese betragen im Nahbereich des Flughafens drei Nautische Meilen (etwa 5,4Kilometer) horizontal und 1.000 Fuß (etwa 300 Meter) vertikal.
Zusätzlich zur Unterteilung nach Sektoren ist der Luftraum auch nach der Höhe unterteilt – in den Unteren und in den Oberen Luftraum. Die Grenze zwischen Oberem und Unterem Luftraum verläuft in der Regel bei 24.500 Fuß (ca. 7.500 Meter). Die Lotsen für die Streckenkontrolle des Unteren Luftraumes (ACC/Area Control Center) übernehmen das Flugzeug von den Approach-Lotsen und je nachdem, wohin die Reise geht, reichen sie es an die Streckenkontrolle des Oberen Luftraumes (UAC, Upper Area Control) weiter.
Nähert sich das Flugzeug dem Zielflughafen, übernimmt die An- und Abflugkontrolle wieder die Maschine: Zur Vorbereitung auf die Landung fädeln die Approach-Lotsen die Flugzeuge auf der virtuellen Anfluggrundlinie auf, bevor sie an den Tower übergeben werden. Auch beim folgenden Endanflug müssen die Sicherheitsabstände strikt eingehalten werden, die Luftfahrzeuge dürfen sich weder ein- noch überholen.
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Instrumentenflugregeln und Sichtflugregeln
Der kontrollierte Luftraum beginnt in einer Höhe von 2.500 Fuß (ca. 760 Meter) über Grund. Jeder Pilot, der nach Instrumentenflugregeln (Instrumental Flight Rules, IFR) fliegt, wird von den Fluglotsen der DFS kontrolliert. Damit sind Flüge gemeint, die nicht nach Sicht, sondern nach Instrumenten navigiert werden. Der Lotse staffelt dann die Maschinen vertikal mit mindestens 1.000 Fuß (rund 300 Meter) und horizontal zwischen zwei und sechs nautischen Meilen Abstand (etwa 3,7 bis 11,1 Kilometer). Fliegt der Pilot nach Sichtflugregeln (Visual Flight Rules, VFR) und nicht nach Instrumenten, ist der Pilot selbst dafür verantwortlich, den Abstand zu anderen Flugzeugen einzuhalten. Er wird dann nicht von der deutschen Flugsicherung kontrolliert und darf auch nur bestimmte Lufträume nutzen.
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Die Arbeit der Towerlotsen
Lotsen im Center, Instrumentenflugregeln und Sichtflugregeln
Die Flugsicherungstechnik, Primär- und Sekundärradar
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