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Flugpaten

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lilli
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Flugpaten

Ungelesener Beitrag von lilli » Mittwoch 20. Oktober 2010, 19:56

Huhu für meine nächste Reise nach Mallorca im Dezember habe ich mich als Flugpate angemeldet.
Ich finde das ist eine super Sache und ich denke es wird den einen oder anderen auch ein bisschen vom Flug ablenken.

Kurze erklärung was das ist.

Als Flugpate gibt man einem oder mehreren tieren aus anderen ländern die möglichkeit nach deutschland zu kommen.
Das ganze bringt keine kosten mit sich, für alle kosten und umstände kommt die jeweilige organisation auf.
meistens handelt es sich um tiere aus tötungsstationen. Besonders in spanischen ländern, aber vielen anderen warten viele hunde und katzen darauf nach deutschland zu kommen.
Die meisten tiere haben schon eine familie in deutschland gefunden, brauchen nur jemanden der ihnen die chance gibt hierhin zu fliegen.
Tiere dürfen nämlich nicht ohne person fliegen, so kann man je nach airline einem oder mehreren tieren die chance geben.
Je nach größe kommen sie in die kabine oder in den frachtraum.
man meldet sich auf den dementsprechenden seiten an, wenn bedarf ist kontaktieren sie einen, dann trifft man sich am abflugtag mit ihnen am flughafen nimmt das tier entgegen, sowie pässe etc. gibt es dann entweder am schalter ab oder nimmt es halt mit in die kabine und am ankunftsflughafen holt man es wieder ab und draußen warten die leute dann schon.

es gibt mehrere organisationen im internet die flugpaten benötigen.

es ist selbst das erste mal das ich das mache.
hat schon jemand sowas gemacht?

bisher hat sich noch niemand bei mir gemeldet, aber ich halte euch auf dem laufenden.

was denkt ihr darüber?

liebe grüße lilli

Roichi
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Roichi » Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:06

Klingt interessant.

Was ist mit dem Hinflug, wird der auch übernommen?

Was ich mich grad frage: Warum fliegen die neuen Halter nicht selbst hin und holen das Tier ab?

Gib mal einen Erfahrungsbericht, wenn es soweit ist.
Dipl.-Ing. Luft- und Raumfahrttechnik

Mecki
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:15

Hallo Lilli,

das ist wirklich lobenswert, dass Du Dich entschlossen hast, Dich als Flugpatin anzumelden. :D Somit verhilfst Du irgendeinem der ärmsten aller Geschöpfe, die in den südlichen Ländern, wegen der fehlenden Empathie der dort lebenden " Menschen" (?) gegenüber der beseelten Natur, zu einer besseren Zukunft.

Nein, ich selbst habe noch nicht als Flugpatin fungiert. Einerseits bin ich noch nie so weit geflogen - und zum anderen kann ich in Ländern, in denen Tiere systematisch mißachtet, ausgebeutet, gequält und letztendlich getötet werden - keinen Urlaub verbringen. Das Leid der in Süd-und Osteuropa lebenden Tiere schreit zum Himmel. :cry:

Sollte ich mich doch einmal in einen dieser Länder verirren, so würde ich mich auch - unter gewissen Voraussetzungen - als Flugpatin zur Verfügung stellen. Allerdings kenne ich in meinem Bekanntenkreis Leute, die schon einmal Flugpaten waren bzw. solche, die ein Tier aus dem Süden adoptiert haben. Negatives über diese Aktionen habe ich von keinen dieser Menschen mitbekommen. ( was aber jetzt nicht allgemeingültig ist)

Hier ein paar Infos zum Nachlesen:
http://www.abc-tierschutz.de/flugpaten.htm

Allerdings muß man auch hier Vorsicht walten lassen. Unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes wird auch viel Schindluder betrieben. Es gilt, nur mit seriösen Tierschutzorganisationen zusammenzuarbeiten:
http://www.tierschutz-schattenseiten.co ... enschaften

lilli
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von lilli » Donnerstag 21. Oktober 2010, 18:02

Hm das da auch was negatives hinterstecken könnte, daran hab ich ehrlich gesagt nicht gedacht:(

jetzt bin ich iwie verunsichert. klar bisher hat sich eh noch keiner gemeldet, aber trotzdem.
und das man so hohe strafe bekommen könnte weil es als schmuggel oder sonstiges angesehen wird....ui.
und auf der seite vom tierschutz schreiben die nun leider auch nicht welche organisationen da nun schlecht und welche seriös sind. ich denke die haben da ja auch ein paar erfahrungen.

jetzt durchwühl ich erst nochmal das internet nach erfahrungsberichten und werd wohl ggf. in das forum einer tierschutzorganisation hier schreiben.
also zur info ich hab mich über flugpate.com angemeldet.

mensch iwie hab ich jetzt echt ein ungutes gefühl.
mal sehen was ich so im internet finde.

trotzdem danke das du auch die negativen aspekte aufgeführt hast, denn strafe zaheln dafür das man eine gute tat vollbringen wollte möchte man ja hinterher auch nicht.

Mecki
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Donnerstag 21. Oktober 2010, 22:43

Hallo Lilli,

heute Nachmittag hab ich mit einer meiner Bekannten telefoniert, die vor drei Jahren ein blindes Kätzchen aus Spanien, über einen Flugpaten zu sich aufgenommen hat. Bei ihr hat die Transaktion via Flugpaten reibungslos geklappt. Organisiert hat das aber alles das Tierheim meiner Heimatstadt. Sie selbst, wie auch die Tierheimleiterin unserer Gemeinde, haben damals die Person, die das Kätzchen gebracht hat, persönlich am Nürnberger Flughafen abgeholt. Diese Bekannte von mir hat mir während des Telefonats folgenden Ratschlag gegeben, den ich Dir gerne weitergeben möchte.

Es ist so, dass viele Tierheime in Deutschland mit ausländischen Tierheimen im Süden eng zusammenarbeiten. Ausnahmslos sind die Betreiber dieser Auffangstationen in den Mittelmeeranrainerstaaten fast alle Deutsche. ( Den Einheimischen in diesen Ländern geht der Tierschutz in aller Regel am A...llerwertesten vorbei ) Immer wieder kommt es vor, dass mal hier in Deutschland in irgendeinem Tierheim mal Platz ist für einen Vierbeiner aus dem Süden. Das soll aber jetzt nicht heißen, dass alle " importierten" Tiere immer in einem Tierheim landen. Es kann genauso gut sein, dass sie entweder vorübergehend privat in einer Pflegefamilie aufgenommen werden - solange, bis sie von dort aus ein neues Zuhause finden - oder gleich direkt bei ihrem neuen Besitzer. ( so wie es bei meiner Bekannten der Fall war)

Wende Dich doch mal ganz direkt und persönlich an den Leiter des Tierheimes Deiner Gemeinde und frag ihn ( oder sie) ob zur Zeit ein Bedarf besteht, einen Hund oder Katze aus Mallorca per Flugpatenschaft mitzunehmen. Frag diese Person auch, wie es mit all den Formalitäten ausschaut und wer Dich und dieses Tier am Zielflughafen abholen wird. Ich meine, ein ehrliches Gespräch bezüglich dieses Themas von Angesicht zu Angesicht ist sicher mehr wert, als sich auf unbekannte, ( eventuell) dubiose Machenschaften aus dem Internet einzulassen.

Ein weiterer Ansprechpartner zum Thema Flugpatenschaft könnte auch Dein Haustierarzt sein. ( Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass Du sicher vierbeinige Mitbewohner hast, oder etwa doch nicht :wink: )

Viele liebe Grüße und ein herzliches Miau von

Mecki,
die vor genau 9 Wochen + 2 Tagen - zwei Babykätzchen aus einem Dorf in der Nähe ihrer Heimatstadt adoptiert hat...und seitdem so überglücklich ist... :D ...allerdings mein Leo, der alteingesessene und hoffnungslos verfressene Kater, ist darüber weniger " amused "... :mrgreen: )

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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von marion » Samstag 23. Oktober 2010, 09:29

ich arbeite ziemlich eng mit verschiedenen orginisationen zusammen
und freu mich sehr dass du dich entschieden hast flugpate zu werden.
für viele arme tiere die einzige chance auf ein weiterleben,medizinische versorgung und ein glückliches zuhause.
hab noch von keinem tier gehört das in ein tierheim kam
sie kommen zu pflegefamilien aber meistens schon ins endgültige zuhause
ausser ein sofortiger klinikaufenthalt ist vonnöten
ich selber war noch nie flugpate obwohl ichs sofort tun würde
ein katzentier am schoss wäre die beste lösung gegen meine flugangst*g*

allerdings---heuer hätten wir fast ein minirotkatz heimgenommen
und hätte sich nicht ein anderer adoptant gefunden hätt ich jetzt nr.7 hier rumgurken*g*

baba
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von lilli » Mittwoch 27. Oktober 2010, 14:38

Huhu ihr lieben,
so habe mal bei einem verein nachgefragt der hier eng mit dem tierschutz zusammen arbeitet, bisher aber noch nicht so viele antworten bekommen.

meint ihr es wäre doof sich falls eine anfrage kommt die kontaktdaten der person zu holen die hier in deutschland für das tier zuständig ist?
man könnte diese person dann ja schonmal ausfragen etc.
und sich von der organisation aus malle irgendeine bescheinigung ausstellen zu lassen dass diese im notfall für geldbuße aufkommen?
dann wäre man ja iwie auf der sicheren seite...??

viele geben auch den tipp sich dort dann bei dem tierheim umzusehen, da ich aber eine schiffsreise mache(komme in malle an und fliege da auch wieder ab) und somit jeden tag woanders bin, kommt das für mich nicht in frage.

nja ich warte jetzt erstnochmal ab ob sich überhaupt einer meldet.
das nächste mal werd ich wohl wirklich direkt irgendwo nachfragen.

marion
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von marion » Mittwoch 27. Oktober 2010, 16:13

hier anmelden
http://www.flugpate.com/
und sich keinen kopf machen
die wissen schon was sie tun
baba
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Mecki
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Mittwoch 27. Oktober 2010, 17:47

lilli hat geschrieben:meint ihr es wäre doof sich falls eine anfrage kommt die kontaktdaten der person zu holen die hier in deutschland für das tier zuständig ist?
Nein, das wäre nicht doof. Wenn das Tier, welches Du aus Mallorca mitnehmen sollst, bereits an neue Besitzer in Deutschland vermittelt wurde, spricht nichts dagegen, wenn Du jetzt schon mit ihnen in Kontakt trittst - vorausgesetzt, diese Leute sind damit einverstanden, dass der Tierschutzverein Dir ihre Kontaktdaten gibt. Andersrum wären die neuen Halter sicher auch neugierig, wer als Flugpate sich zur Verfügung stellt.

Hier noch eine Seite zum Nachlesen:
http://www.animal-health-online.de/klei ... hten/4523/

lilli
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von lilli » Dienstag 2. November 2010, 13:41

So habe jetzt eine Mail bekommen von folgendem verein
http://www.hundenothilfe.de/
auf den ersten blick sieht die sehr seriös aus, aber man kann ja nie wissen. habe erstmal ein paar fragen an die dame gestellt die dafür zuständig ist.
wie mient ihr könnte man sich wohl absichern, dass der verein im falle eines "schmuggels" für die kosten aufkommt? reicht da ein "wisch" in dem die das unterschreiben?
dem man dann quasi dem zoll vorlegen kann, obwohl dann macht man sich ja trotzdem mit schuldig weil man das überhauot gemacht hat.
vielleicht sollte man mal an den zoll direkt schreiben?

Mecki
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Dienstag 2. November 2010, 17:18

Bei der Einreise eines Heimtieres aus einem EU-Land ( Mallorca gehört zu Spanien und Spanien ist ein Mitgliedstaat der EU) nach Deutschland gelten folgende Bestimmungen:

> Das Tier muss gegen Tollwut geimpft sein - und zwar muss der Zeitpunkt der Impfung mindestens 21 Tage vor Abreise erfolgt sein. Die Impfung darf aber auch nicht älter als 1 Jahr alt sein.

> Zur eindeutigen Identifikation muss das Tier gechipt sein. Alternativ zum Microchip ist bis Juli 2011 eine gut lesbare Tätowierung ( vorzugsweise im Ohr) noch zulässig.

> Alle diese Daten sind im EU-Heimtierausweis ( so ein blaues Büchlein) einzutragen. Dieser Ausweis ist ein amtliches Dokument und darf nur von einem approbierten Tierarzt ausgefüllt und unterschrieben werden.

Und nur mit diesem Heimtierausweis darf man mit einem Tier nach Deutschland einreisen. Diesen müssen Dir die Mitarbeiter des Tierschutzvereins in Mallorca noch vor dem Einchecken des Tieres aushändigen. Das Blöde dabei wird vermutlich das sein, dass der Name des Flugpaten im Heimtierausweis als Besitzer eingetragen sein wird. Denn um per Flugzeug ein Tier zu befördern, muss der Name des Besitzers mit dem Passagiernamen übereinstimmen. Sollte es bei der Einreise in Deutschland tatsächlich zu Problemen kommen, dann muss der Flugpate ( der von der Behörde als der offizielle Eigentümer des Tieres betrachtet wird) für alle entstehenden Kosten aufkommen.

So gesehen ist eine schrifliche Bestätigung dieser Tierschutzorganisation, dass Dir als Flugpate keine Kosten entstehen usw., vom Juristischen her nichtig.

Man darf aber jetzt nicht immer vom Schlimmsten ausgehen. In deutlich mehr als 90% aller Fälle arbeiten Tierschutzverbände, die im Süden Europas mit dortigen Partnern kooperieren, seriös. Ihnen gilt es doch in erster Linie den Tieren - auch grenzüberschreitend - zu helfen. Und um das zu bewerkstelligen, sind sie auf die Hilfe von Reisenden, die sich als Flugpaten zur Verfügung stellen, dringend angewiesen.

Ansprechpartner zu den Einreisebestimmungen sind ausser der Zollbehörde, auch Veterinärämter. Ruf doch mal beim Amtstierarzt Deiner Stadt an. Ferner wäre noch zu nennen der Deutsche Tierschutzbund. ( http://www.tierschutzbund.de) Vielleicht können die Dir sogar etwas über diesen Hundenothilfeverein sagen.

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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Dienstag 2. November 2010, 17:35

Und hier noch zur Ergänzung: Das Einführen von sogenannten " gefährlichen Hunden" nach Deutschland ist verboten. Abgesehen davon, weigern sich viele - wenn nicht sogar alle Airlines - Kampfhunde in ihren Flugzeugen zu befördern.

Verbringung aus einem EU-Land nach Deutschland:

EU-Bestimmungen

Besonderheiten bei gefährlichen Hunden:

Einfuhrverbote und sonstige Beschränkungen durch Bundes- und Landesgesetze.

Zu beachten ist aber bereits bei der Einreise der Leinen- und Maulkorbzwang, der fast flächendeckend in allen Ländern für bestimmte Rassen (in NRW auch für große bzw. schwere Hunde über 40cm Schulterhöhe, 20 kg Gewicht) gilt.

Das (Bundes-)Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde verbietet die Einfuhr oder das Verbringen von Hunden der Rassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden nach Deutschland. Die widerrechtliche Einfuhr einer Rasse kann ein Straftatbestand sein, selbst wenn die Tat nur als Versuchs- und Fahrlässigkeitsdelikt begangen wird. Ein Verstoß gegen das Einfuhr- bzw. Verbringungsverbot kann mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden.

Die Hunde weiterer Rassen, sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden, für die nach den Vorschriften des Landes, in dem der Hund ständig gehalten werden soll, eine Gefährlichkeit vermutet wird, dürfen nicht in dieses Land eingeführt oder verbracht werden. Weitere Auskünfte erteilen die obersten Landesbehörden.

Ausnahmen:

In bestimmten Fällen können gemäß der Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland gefährliche Hunde im Reiseverkehr mitgenommen werden:

• wenn gefährliche Hunde von Personen mitgeführt werden, die sich bis zu vier Wochen in Deutschland aufhalten (dies erfasst vor allem den Touristenverkehr),

• gefährliche Hunde aus dem in Deutschland zur Zeit vorhandenen Bestand, die ins Ausland verbracht und dann wieder eingeführt werden sollen,

• gefährliche Hunde, die berechtigt in einem Bundesland gehalten werden dürfen,

• Dienst-, Rettungs-, Katastrophenschutz- und Behindertenbegleithunde.

Die Hundehalter sind verpflichtet, die Identität des Hundes durch entsprechende Papiere zu belegen. Auch wenn eine der Ausnahmen für den Reiseverkehr vorliegt, bleiben die landesrechtlichen Restriktionen (z.B. Leinen- und Maulkorbzwang) in der Regel bestehen.

lilli
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von lilli » Donnerstag 4. November 2010, 10:33

Ich muss jetzt leider gestehen, dass ich der Dame abgesagt habe :(
Die Verunsicherung war zu groß.
Zumal ich nur ein Azubi bin und erstens für keine Strafen aufkommen kann und es sich auch für meinen weiteren Berufsweg bestimmt nicht gut machen würde wenn in einem Führungszeugnis drin steht das ich illegal ein Tier geschmuggelt habe etc.
muss zwar nicht passieren, aber bei dem was man hört kann es ja sein.
Ich werde das Thema nicht aufgeben und wenn ich Zeit habe weiter schauen ggf. auch mal direkt zum Flughafen hin und dort fragen.

Aber für diesen Urlaub hat sich das Thema für mich wohl erledigt.
Das tut mir sehr leid und nun habe ich auch voll das schlechte Gewissen, aber andererseits könnte ich glaub ich im Urlaub keine ruhige Minute verbringen ohne an die Ankunft am Flughafen beim Zoll zu denken.

Die Verantwortung ist mir letzendlich zu groß, die schreiben zwar immer es gäbe keine aber letzendlich hat man sie ja während des Fluges doch.

Ich hoffe ich versteht mich
Liebe Grüße
Lilli

Es wäre zu schön wenn für solche Fälle die Gesetze etwas gelockert würden, aber dann würde das warscheinlich auch wieder ausgenutzt werden....

Mecki
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Re: Flugpaten

Ungelesener Beitrag von Mecki » Donnerstag 4. November 2010, 20:12

Hallo Lilli,

selbstverständlich verstehe ich Dich. Mach Dir mal keinen Kopf darüber. Du hast richtig entschieden. Schließlich kennst Du weder die Verantwortliche dieses Vereins noch die neuen Besitzer des Tieres, welches Du für sie mitbringen sollst, persönlich. Warum sollst Du das Risiko eingehen, Dir für völlig unbekannte Menschen ( vielleicht) Ärger einzuhandeln. Ich denke, eine Flugpatenschaft hat auch viel mit gegenseitigen Vertrauen zu tun. Die Sache sähe ganz anders aus, wenn alle Beteiligten, die an der Transaktion mitwirken, sich gut kennen würden.

Viele Grüße
Mecki

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