Das Team hinter Treffpunkt Flugangst

Jürgen Leineweber
Pilot seit 1980
Flugkapitän Airbus A330/A320
Erfahrener Trainer und Coach

Jürgen Leineweber

Gerd Zimmek
Dipl.-Psychologe
Fachrichtung Verhaltenstherapie
Therapeut, Trainer und Coach

Marvin Staufenberg
Kommunikationswissenschaftler
Website Betreuung
Online-Marketing & PR

Marvin Staufenberg

 

Die Idee hinter Treffpunkt Flugangst

Fliegen ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Kostengünstige Angebote und hohe Flugfrequenzen haben das Reisen mit dem Flugzeug mit Selbstverständlichkeit in unser heutiges Leben integriert. Flugzeuge fliegen immer günstiger, immer öfter und vor allem immer sicherer.

Und dennoch haben etwa ein Drittel aller Passagiere mit latenter bis massiver Flugangst zu kämpfen. Platzangst, Kontrollverlustangst, Angst vor Turbulenzen, Angst vor einer Panikattacke, Angst vor einem Absturz – all diese Ängste können einem den Spaß am Fliegen gründlich verleiden.

Flugangst & Vermeidung

Angst zu haben ist nichts, wofür man sich schämen muss. Es ist ein überlebenswichtiger Reflex mit großer Schutzfunktion. Manche Ängste sind jedoch unbegründet. Sie entstehen durch Unwissenheit, falschen Vorstellungen und falschen Interpretationen. Läuft erst einmal das persönliche Kopfkino, gibt es meist kein Halten mehr.

Vermeidungsstrategien – ich fahre lieber mit dem Bus in den Schwarzwald, anstatt nach Rom zu fliegen – verstärken die Angst weiter, bis das Fliegen völlig unmöglich wird. Dabei ist es die sicherste Art zu reisen, die wir kennen. Hunderte Menschen, extra dafür ausgebildete Fachkräfte, sorgen dafür, dass jedes einzelne Flugzeug sicher und pünktlich von A nach B kommt. Das machen diese Spezialisten täglich, für sie ist es wie Fahrradfahren.

Das Fliegen bleibt etwas Besonderes

Obwohl Fliegen so alltäglich geworden ist, ist es eben doch nicht für jeden wie Fahrradfahren. Man hat lange Vorlaufzeiten, steht lang am Schalter, in der Sicherheitskontrolle, wartet am Flugsteig und endlich im Flugzeug, bis es abhebt. Man ist auf engstem Raum mit fremden Menschen zusammen. Auch das ist nicht immer angenehm.

Fliegen braucht viel Geduld und Empathie, für sich selbst und für die Mitreisenden. Dann geschehen Dinge, die sich fremd anfühlen: merkwürdige Geräusche, die Beschleunigung beim Start, das Absacken kurz nach dem Take-off, das Wackeln durch die Wolken, das Quietschen der Innenverkleidung der Kabine, das Heulen von Hochdruck-Hydraulikpumpen und das laute Herausrumpeln des Fahrwerkes.

Ein unruhig jaulendes Triebwerk wird als defekt interpretiert, der Sitznachbar macht einen unangemessenen Spruch und da ist alles wieder: das Kopfkino, die feuchten Hände, der Schwindel und der rasende Puls.

So muss es aber nicht sein. Es lässt sich auch ganz entspannt fliegen, mit dem richtigen Hintergrundwissen, dem nötigen Verständnis für spezifische Abläufe, Entspannungstechniken und persönlichen Strategien, um die Flugangst Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen. All das vermitteln wir auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrungen in der aktiven Fliegerei.

So kann ganz nach den eigenen Bedürfnissen der Austausch von Wissen, Fachkenntnis und persönlichem Feedback stattfinden. Dann steht dem nächsten Flug nichts mehr im Wege.